Bauten im Minergie Standard

Bauten im Minergie Standard

Bauglossar

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Als Abwärme bezeichnet man diejenige Wärme, die von Lebewesen (z.B. Menschen in einem Versammlungsraum), einem technischen Gerät oder einer technischen Anlage erzeugt, jedoch nicht genutzt wird. Diese wird bei der Abwärmenutzung wieder nutzbargemacht.

Sanierungsbedürftiger belasteter Standort. Der Begriff Altlast wird durch die Altlastenverordnung des Bundes nur in einem ganz bestimmten Fall verwendet, nämlich für belastete Standorte, die sanierungsbedürftig sind, d.h. für belastete Standorte, die zu schädlichen oder lästigen Einwirkungen auf ihre Umwelt führen, oder für die konkrete Gefahr besteht, dass dies geschieht. vgl. "belastete Standorte"

Noch bis vor kurzem erschien Ihnen Ihr Haus geräumig und Ihren Bedürfnissen entsprechend. Jetzt aber ist fast jeder Platz ausgenutzt, jedes Ihrer Kinder fordert ein eigenes Zimmer ein. Natürlich bewegt Sie nun die Frage, wie Sie mit möglichst wenig Aufwand mehr Platz schaffen können.

Eine einfache und naheliegende Lösung ist hier der Anbau an Ihr vorhandenes Gebäude. Der Phantasie sind zunächst keine Grenzen gesetzt, außer denen, die das örtliche Baurecht vorschreibt. In jedem Fall ist es ratsam sich von einem Profi den Rat einzuholen. Wir helfen Ihnen in einem persönlichen Beratungsgespräch Ihre Vorstellungen mit den örtlichen Gegebenheiten in Einklang zu bringen.

Architekten befassen sich mit der technischen, wirtschaftlichen, funktionalen und gestalterischen Planung und Errichtung von Gebäuden und Bauwerken vorwiegend des Hochbaues.

Verhältnis zwischen Grundstücksfläche und darauf erstellbarer Gebäudenutzfläche.


Ein Sammelbegriff rund um das Thema Bauen bezüglich umweltfreundlicher und schadstofffreier Materialen und Techniken.


Die Dämmung mit Celluloseflocken ist besonders umweltfreundlich da die Herstellung aus altem Zeitungspapier sich durch einen extrem tiefen Verbrauch an grauer Energie aus zeichnet. Cellulose ist nicht nur aus recyclierten Rohstoffen, sondern kann auch mehrmals verwendet werden.

Mehr zum Thema ökologisch dämmen


Eine dingliche Belastung eines Grundstücks mit einer Duldungs- oder Unterlassungspflicht. Eine der Dienstbarkeitsarten, nämlich die Nutzniessung, kann auch bezüglich anderer Vermögenswerte errichtet werden.


Energie, die dem Wassererwärmungssystem während eines Jahres zugeführt werden muss, um den Wärmebedarf für Warmwasser zu decken (bezogen auf die Energiebezugsfläche; in MJ/m2). Der Energiebedarf für Warmwasser setzt sich zusammen aus dem Wärmebedarf für Warmwasser, den Verlusten bei der Wärmeerzeugung und Wassererwärmung, bei der Wasserspeicherung und der Wasserverteilung (inklusive der Warmhaltung der Verteilleitungen) und den Ausstossverlusten.

Energieberatungen gewinnen, in der Zeit der rapide steigenden Heizölpreisen, immer mehr an Wert.
Ziel ist es mit Informationen und Analysen zu den Themen Erzeugung, Speicherung, Verbrauch, Einsatz, Einsparung, Umwandlung und Rückgewinnung von Energie unter ökologischen sowie ökonomischen Aspekten den Eigenheimbesitzer zu unterstützen.

Summe aller ober- und unterirdischen Geschossflächen, die innerhalb der thermischen Gebäudehülle liegen und für deren Nutzung ein Beheizen oder Klimatisieren notwendig ist. Geschossflächen mit einer lichten Raumhöhe kleiner als 1,0 m zählen nicht zur Energiebezugsfläche.

Energieeinsparung bezeichnet alle Maßnahmen zur Verringerung der „verbrauchten“ Energie der Energieträger.

Energieeffizienz bezeichnet hingegen die Effizienz des Einsatzes von Energie, also das Verhältnis von Nutzen zum Energieaufwand.

Die Energiekennzahl ist ein Mass für die gesamte, einem Gebäude während eines Jahres netto gelieferte Energie, bezogen auf die Energiebezugsfläche (MJ/m2). Im einfachsten Fall entspricht sie der Summe der zugeführten Endenergie. Normalerweise aber werden die Energieträger (fossile, erneuerbare Energien oder Elektrizität) zur Berechnung der Energiekennzahl unterschiedlich gewichtet – man spricht dann von der gewichteten Energiekennzahl. Beim Minergie-Nachweis beispielsweise wird Elektrizität doppelt so hoch gewichtet wie Heizöl und zugeführte Sonnenenergie ist wegen dem Gewichtungsfaktor 0 gar nicht Teil der Energiekennzahl. Der SIA verwendet Primärenergiefaktoren zur Gewichtung.

Energiequellen, die ohne Rohstoffquellen auskommen und nach menschlichem Zeitmassstab gerechnet unbegrenzt zur Verfügung stehen - im Gegensatz zu fossilen Energieträgern wie Erdöl und Erdgas. Unter Erneuerbare Energien fallen die Nutzung der Wasserkraft, Sonnenenergie, Umweltwärme, Biomasse, Windenergie, erneuerbaren Anteile aus Abfall sowie der Energie aus Abwasserreinigungsanlagen.


Die Fassade ein gestalteter, oft repräsentativer Teil der sichtbaren Hülle oder Außenhaut eines Gebäudes.

Der Begriff Fassade bezeichnet nicht unbedingt eine bestimmte Ansicht, sondern das wesentliche Prinzip der Gebäudehülle. Die Bezeichnung bezieht sich auf die Gestaltung (z. B. Lochfassade), Funktion (z. B. Blendfassade), das Material (z. B. Glasfassade) und die Konstruktion (z. B. Vorhangfassade).

Individuelle Fassadengestaltung


Der Gesamtenergiedurchlassgrad eines Bauteils gibt an, welcher Anteil der auftreffenden Sonnenstrahlungsenergie in das Gebäude gelangt. Wichtig ist der g-Wert für die Wärmebilanz von Fenstern – sowohl im Winter, wenn Solargewinne gefragt sind, als auch im Sommer bei geschlossenem Sonnenschutz, wenn die Wärme möglichst draussen bleiben soll.

Kategorien von Gebäuden, für welche der SIA Standardnutzungen und Anforderungen an den Heizwärmebedarf definiert. Wohnen EFH, Wohnen MFH, Verwaltung und Schulen sind wichtige Beispiele solcher Kategorien.

Der Generalunternehmer (GU) erbringt sämtliche Bauleistungen für die Errichtung eines Bauwerkes. Diese Form des Bauvertrages als ein Typ des Werkvertrages wird als Generalunternehmervertrag bezeichnet.

Gesundheit des Menschen ist laut Weltgesundheitsorganisation „ein Zustand des vollständigen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlergehens und nicht nur das Fehlen von Krankheit oder Gebrechen.“
(„Health is a state of complete physical, mental and social well-being and not merely the absence of disease or infirmity.“)

Deshalb steht die Gesundheit der Bewohner für die Hochbauzeichner und Architekten, der arento ag, im Zentrum bei der Planung und der Ausführung. Wir bauen und planen für die Zukunft.

Allgemein bezeichnet man mit Grauer Energie den kumulierten Energieaufwand zur Herstellung eines Produkts oder zur Bereitstellung einer Dienstleistung. Inbegriffen sind auch alle vorgelagerten Prozesse und Hilfsprozesse, vom Rohstoffabbau über Transport-, Herstellungs- und Verarbeitungsverfahren. Die Graue Energie eines Gebäudes ist der kumulierte Energieaufwand für die Erstellung und den Rückbau des Gebäudes inklusive dem kumulierten Energieaufwand für allfällige Ersatzinvestitionen bei Ablauf der Nutzungsdauer von Bauteilen. Die Graue Energie sollte unter Annahme einer durchschnittlichen Gebäudelebensdauer – respektive dessen einzelne Teile – durch eine Energiemenge pro m2 und Jahr dokumentiert werden. Nicht zur Grauen Energie gehört die Betriebsenergie und die Energie für den Unterhalt des Gebäudes.


Energiemenge, die dem Heizsystem pro Jahr zugeführt werden muss, um den Heizwärmebedarf zu decken (bezogen auf die Energiebezugsfläche; in MJ/m2). Der Heizenergiebedarf setzt sich zusammen aus dem Heizwärmebedarf und den technischen Verlusten der Wärmeerzeugung, Wärmespeicherung und Wärmeverteilung.

Wärme, die dem beheizten Raum während einer Berechnungsperiode (Monat oder Jahr) zugeführt werden muss, um den Sollwert der Raumtemperatur einzuhalten, bezogen auf die Energiebezugsfläche (MJ/m2).

Dank unserem Bausystem aus Holzelementen sind wir in der Lage schnell, qualitativ hochstehend und ohne schwerwiegende statische Eingriffe innerhalb der bestehenden Struktur zu bauen.

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Die Fassade ist vielfältig ausführbar. Beispielsweise mit einer Holzschalung mit einem waagrechten, senkrechten Verlauf oder flächigen Platten. In einer persönlichen Beratung können die vielen Varianten und Lösungen aufgezeigt werden.

Ein Holzhaus ist ein Haus, das überwiegend aus Holz gefertigt wurde.


Im Zentrum des Gebäudeprogramms Klimarappen steht die energetische Erneuerung von Gebäudehüllen bestehender Bauten, d.h. von Dach, Wand und Fenster. Die Gebäude müssen vor 1990 erstellt worden und zum Zeitpunkt der Gesuchseingabe öl- oder gasbeheizt sein. Zudem darf mit der energetischen Erneuerung erst nach Unterzeichnung des Vertrages mit der Stiftung begonnen werden.

Komfortlüftung heisst die folgerichtige technische Weiterentwicklung beim Belüften von geschlossenen Räumen. Damit wird eine bestmögliche Luftqualität für das Arbeiten und Wohnen sichergestellt. Komfortlüftung hält den Lärm draussen, hilft Energie sparen, bringt die Feuchtigkeit aus dem Raum und trägt zum allgemeinen Wohlbefinden bei.

Die kontrollierte Komfortlüftung mit Wärmerückgewinnung tauscht die Luft des gesamten Gebäudes innert nur 60 Minuten aus; dies mit einer Wärmerückgewinnung von circa 90%.

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Die Standards MINERGIE® , MINERGIE-P® , MINERGIE-Eco® und MINERGIE-P-Eco® stehen für Wohnkomfort, Energieeffizienz und Wirtschaftlichkeit. Bezogen auf die Energieeffizienz ist Minergie der Basis-Standard, MINERGIE-P® die hocheffiziente Variante. Die Ergänzung Eco bezeichnet MINERGIE® - und MINERGIE-P® Gebäude, bei denen auch bauökologische und gesundheitliche Aspekte berücksichtigt sind.

Als MINERGIE ® - Haus darf ein Haus bezeichnet werden, welches hinsichtlich Komfort, Gesundheit, Schadenfreiheit, Energieverbrauch und Wirtschaftlichkeit zeitgemässe, hohe bauliche und technische Ansprüche erfüllt. MINERGIE ® - Standard ist ein gesetzlich geschützter Qualitätsstandard.

Bei MINERGIE-P® wird durch das kompakte Gebäudevolumen und die gut wärmedämmenden Aussenbauteile den U-Wert auf unter 0.10 W/m2K gesenkt. Energieeffiziente Fenster (Rahmen und Verglasung) dürfen bei MINERGIE- Bauten den U-Wert von 0.7 W/m2K nicht überschreiten.

Durch konsequente Abdichtung der Gebäudehülle, energieeffiziente Haushaltsgeräte und Beleuchtung, ausreichende thermische Speichermasse, effiziente Lufterneuerung mit Wärmerückgewinnung, Nutzung von erneuerbaren Energien, optimierte Solarenergienutzung und Ausrichtung der Fenster nach Süden wird MINERGIE-P® erreicht.

Die Mischbauweise ist die Kombination aus Massivbauweise und reinem Holzbau. Beim Mischbau wird nur die Aussenhülle mit Holzelementen gefertigt, die Innenwände und Geschossdecken bestehen aus massiven Elementen.


Nachhaltigkeit beinhaltet eine zukunftsfähige und optimierte Gestaltung auf der wirtschaftlichen, ökologischen, sozialen und kulturellen Ebene. Für Neubauten und Sanierungen bedeutet das eine Optimierung in den Bereichen Energie, Baustoffe, Nutzerfreundlichkeit, Erscheinungsbild und Gesamtkosten.

Im Sinne der Nachhaltigkeit, gilt es Lösungen zu finden die ökologisch verträglich, ökologisch akzeptabel sind und den Menschen einbeziehen.

Ein Nullenergeihaus ist ein Energiestandard für Gebäude, die rechnerisch in der jährlichen Bilanz keine externe Energie (Elektrizität, Gas, Öl usw.) bezieht. Die benötigte Energie (für Heizung, Warmwasser usw.) wird im bzw. am Haus selbst erzeugt, meist durch Solaranlagen. Technisch ist das Nullenergiehaus eine Verbesserung des Passivhauses. Wird mehr Energie erzeugt als selbst verbraucht, spricht man von einem Plusenergiehaus.


eine durch Vermessung festgelegte Liegenschaft (vgl. Art. 3 Abs. 2 Grundbuchverordnung)

eine durch Vermessung festgelegte Liegenschaft (vgl. Art. 3 Abs. 2 Grundbuchverordnung)

Das Passivhaus ist das Haus der Zukunft. Während in den 60-er/70-er Jahren noch Häuser mit geringer thermischer Isolation und hohem Energieverbrauch (ca. 4000 l Heizöl für ein EFH) erstellt wurden, sank diese Zahl durch verbesserte Haustechnik und Wärmedämmung in den 70-er/80er Jahren auf 2400 l und in den 90-er Jahren dank Minergiestandard auf 800 l Heizöl.

Der neue Minergie-P- respektive Passivhausstandard senkt den Energieverbrauch eines Einfamilienhauses auf nur noch 150 l Heizöl pro Jahr – und das bei bestem Komfort.

Unter Photovoltaik versteht man die direkte Umwandlung von Strahlungsenergie (vornehmlich Sonnenenergie) in elektrische Energie.


Die Nutzung von Regenwasser als Brauch- oder Betriebswasser, um Trinkwasser zu sparen, erfreut sich zunehmender Beliebtheit. Das Regenwasser wird dazu von Sammelflächen abgeleitet und in unter- oder oberirdischen Regenspeichern gsammelt. Über Pumpen wird das Regenwasser von dort zu den einzelnen Zapfstellen transportiert. Ein 4-Personen-Haushalt kann z. B. ca. 70.000 Liter Trinkwasser pro Jahr durch die Regenwassernutzung sparen. Die tatsächliche Menge ist abhängig vom Standort (Regenspende) und der Größe der nutzbaren Dachfläche.


Unter einer Sanierung versteht man im Bauwesen die baulich, technische Wiederherstellung oder Modernisierung eines Bauwerks oder eines ganzen Stadtviertels, um Mängel zu beseitigen oder den Wohn- und Lebensstandard zu erhöhen.

Sonnenkollektoren absorbieren die einfallende Solarstrahlung und erhitzen sich dadurch. Die Wärme wird an das Wasser übertragen, welches durch den Kollektor fliesst und kann zur Beheizung des Gebäudes respektive für die Wassererwärmung eingesetzt werden.

Durch den Systemnachweis (nach SIA 380/1) wird ein gesamtes Gebäude wärmetechnisch berechnet. In die Berechnung fliessen die Transmissionsverluste, die Lüftungswärmeverluste und die solaren Wärmegewinne. Der Systemnachweis ist grundsätzlich immer möglich, muss aber angewendet werden, wenn nicht alle Anforderungen an den Einzelbauteilnachweis erfüllt sind. Insbesondere kann mit dem Systemnachweis von den Mindestanforderungen an einzelne Bauteile abgewichen werden.


Der Totalunternehmer (TU) ist ein Bauunternehmer, der bei der Errichtung eines Bauwerkes neben der Bauausführung auch Planungsleistungen erbringt.


Der U-Wert (Wärmedurchgangskoeffizient) quantifiziert den Wärmeverlust durch ein Bauteil, in Watt pro m² Fläche und pro Grad Temperaturdifferenz zwischen der warmen und der kalten Seite (W/m2K).


Um den uns gestellten Anforderungen gerecht zu werden, achten wir bei der Planung und Realisation speziell darauf, dass unsere Gebäude „atmen“ können.

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Recht für jemanden, über ein bestimmtes Grundstück zu gehen (Fusswegrecht) oder fahren (Fahrwegrecht), das mittels Eintragung einer Dienstbarkeit im Grundbuch bzgl. dem belasteten Grundstück sichergesetellt wird.

Wärmebrücken sind Schwachstellen in der thermischen Gebäudehülle, über welche verhältnismässig viel Wärme an die Umgebung verloren geht. Sie entstehen beispielsweise bei Anschlüssen (Fenster) oder bei Bauteilen aus gut wärmeleitenden Materialien.